Jakob Gerbeth · Lyrischer Tenor Gekürzte Fassung Stand: 21. Oktober 2026 Jakob Gerbeth ist Tenor aus Wien und widmet sich besonders dem Lied, dem Oratorium und der Oper. Im März 2025 debütierte er im Alter von 24 Jahren als Solist in Monteverdis Marienvesper im Wiener Musikverein. Weitere Auftritte führten ihn ins Wiener Konzerthaus und 2026 mit Barucco unter Heinz Ferlesch ins Auditorio Nacional de Música in Madrid. Das Konzert mit Mozarts Requiem wurde am Palmsonntag als „Osterklänge aus Madrid“ auf ORF III ausgestrahlt. Sein solistisches Operndebüt gab er 2022 als Floridoro / Feraspe bei den donauFESTWOCHEN auf Schloss Greinburg. Zu seinen weiteren Bühnenpartien zählen Don Ottavio in „Don Giovanni“, Alfred in „Die Fledermaus“, Gomatz in „Zaide“ und der Prolog in „The Turn of the Screw“. Im Lied trat er unter anderem mit Prof. Manfred Schiebel in Schuberts „Die schöne Müllerin“ auf. Als Konzertsänger gestaltete er den Evangelisten in Bachs Weihnachtsoratorium und sang in dessen Johannes- und Matthäuspassion, in Händels „Messiah“, Monteverdis Marienvesper sowie Charpentiers „Te Deum“. Zu seinen Konzertstationen zählen das Festival „Imago Dei“, der Wiener Stephansdom, das Festspielhaus St. Pölten und der Carinthische Sommer. Er arbeitet mit Ensembles wie Barucco, Concerto Stella Matutina, L’Orfeo Barockorchester und cappella nova Graz vocale e strumentale zusammen. Ab 2018 war er Mitglied von Momentum Vocal Music. Seit 2022 gehört er Company of Music an. Seine musikalischen Anfänge liegen im Cellospiel und im Kinderchor der Wiener Chorschule. Seit 2020 studiert er an der mdw; seit 2024 absolviert er das Masterstudium Lied bei Prof. Margit Klaushofer, Prof. Michael Schade und Prof. Florian Boesch. Zu seinen Lehrern zählte auch Prof. Justus Zeyen (1963–2025). Zu den angekündigten Projekten gehören die Uraufführung von Wolfgang Mitterers „Der böse Fürst“ in Wien und Scarlattis „Stabat Mater“ mit Company of Music beim Osterfestival der Wiener Hofburgkapelle.